Hinter den Kulissen

Erste Begegnungen

Auf dem Weg in den Essenssaal gehen wir durch einen gelb gestrichenen Flur an vielen Senioren vorbei, die uns mit großen Augen angucken.

Im Frühstückssaal angekommen, sitzen wir an ziemlich großen runden Tischen. Noch müssen wir auf neun Seniorinnen und einen Senior warten. Ich bin schon ziemlich aufgeregt und gespannt, ob alles so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe. Doch da kommen auch schon die Senioren, die bei dem Projekt mitmachen und setzen sich zu uns an die Tische, an denen man mittlerweile in noch mehr müde Gesichter blicken kann.

Während des Frühstücks hören wir viele verschiedene und auch spannende Geschichten aus dem Leben der Senioren. Viele Senioren sind begeistert von unserem Projekt und machen gerne weiter mit. Allerdings ist die Seniorin, mit der Hagen und ich uns unterhalten, nicht ganz so überzeugt davon und möchte sich leider nicht mehr an dem Projekt beteiligen.

Nach dem Frühstück gehen wir 23 Schülerinnen und Schüler wieder zurück zur Schule. Mit vielen neuen Eindrücken geht unser Schulalltag weiter. An diesem Tag beispielsweise Pauline aufgefallen, wie schwierig der Umgang mit den Senioren ist. Man muss schließlich darauf achten, dass man laut, deutlich und langsam spricht, damit die Senioren einen verstehen. Dies ist auch mir ab und zu schwer gefallen.

Und auch Frieda hat bemerkt, dass die Senioren viel Unterstützung benötigen, die sie durchaus von den Pflegern und Pflegerinnen bekommen. Außerdem ist ihr aufgefallen, dass die Senioren auf eine altersgerechte Unterkunft angewiesen sind. Jedes Stockwerk muss mit einem Fahrstuhl zu erreichen sein, in den auch ein Rollstuhl herein passen muss. Die Senioren müssen ein Zimmer haben, welches individuell auf sie angepasst ist, zum Beispiel mit einem Festhalte-Griff im Badezimmer und am Bett, damit sie leichter oder überhaupt aus ihrem Bett kommen.

Allmählich geht der erste Tag unseres Projektes zu Ende und ich frage mich, wie es wohl nächste Woche weiter geht, schließlich haben Hagen und ich keine Seniorin mehr, mit der wir das Projekt fortführen können. Ende Februar 2019 wollen wir nämlich gemeinsam das Theaterstück „Verbrennungen“ besuchen.

Hagen und Lena wurden von osradio-Chefredakteur Andreas Menke zum Auftakt des Projekts befragt:

Weiteres Treffen

Ein weiteres Mal besuchen Hagen, Helen und ich mit viel Vorfreude das Altersheim St. Clara. Dieses Mal sind auch wir mit einem Aufnahmegerät unterwegs, in der Hoffnung ein paar interessante Interviews zu führen. Als wir ankommen sind, sind allerdings noch viele SeniorInnen im Frühstücksraum und noch nicht bereit für ein Interview. Weswegen die SchülerInnen, deren Senior oder Seniorin noch isst, im Eingangsbereich warten müssen. Die Chance nutzen wir, um sie nach ihrer Meinung zum Projekt und vielem mehr zu befragen.

Außerdem interessiert uns neben den ersten Eindrücken auch noch, wie die Gespräche zwischen den SchülerInnen und SeniorInnen bis jetzt gelaufen sind.

Da es so scheint, dass den meisten Schülern das Projekt sehr gefällt und sie auch Spaß daran haben, sich mit den SeniorInnen zu unterhalten, haben wir uns gefragt was denn wohl die uns betreuende Mitarbeiterin Frau Rotert zu unserem Projekt sagt.

Das CrossCheck-Projekt ist wohl genau Richtige für Jung und Alt, wie auch Frau Rotert sagt. Aber wie genau sehen die Arbeit, erste Ergebnisse und Motivation hinter den Kulissen aus? Und was wird thematisch versucht herauszufinden?

Die Sicht der Schüler haben wir schon kennengelernt. Jedoch arbeiten nicht nur die Schüler an dem Projekt mit den SeniorInnen. Denn auch Frau Grüdelbach (Theaterpädagogin beim Theater Osnabrück), Herr Menke (Chefredakteur des osradio) und Herr Romberg (Lehrer der Ursulaschule), die dieses Projekt entwickelt und umgesetzt haben, sind mit von der Partie. Also haben wir sie dazu befragt, wie das Projekt entstanden ist und was sonst noch so hinter dem Projekt steckt.

Einige Minuten sind nun verstrichen. Hagen, Helen und ich warten bereits im Eingangsbereich auf unsere Mitschüler, die mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Geschichten aus den Zimmern der SeniorInnen wiederkommen.

Das hört sich schon ziemlich gut an, wie viel die Schüler mittlerweile schon über die SeniorInnen wissen. Inzwischen ist das Treffen mit den SeniorInnen auch schon zu Ende und wir gehen alle zurück zur Schule.

Die gute Seele des Hauses

Am 14. Dezember 2018 durften wir unsere Ansprechpartnerin seitens des Altenheims, die Pflegerin Frau Rotert, zu ihrem Beruf interviewen. Sie machte direkt zu Anfang des Projektes einen sehr engagierten, freundlichen und aufgeschlossenen Eindruck. Als wir das Gespräch dann mit ihr führten, bestätigte sich dies nur. Im Folgenden erzählt Frau Rotert Wissenswertes von ihrem Beruf, wie sie dazu kam sowie von unserem gemeinsamen Projekt und außerdem wie der allseits bekannte Pflegenotstand ihren Alltag beeinflusst.

Reportage von Carlotta und Carina aus dem Pflegeheim

Zum Theaterstück „Verbrennungen“

Im Rahmen des Projekts CROSSCHECK haben wir am 23. Februar 2019 die Premiere des Stückes „Verbrennungen“ besucht. Wenige Tage später haben Hagen und Lena Schauspielerin Katharina Kessler interviewt

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